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Jüdische Kulturtage 2019

Jüdisches Leben heute in Deutschland – Wirklichkeit und Konstruktion. Vortrag von Manfred Levy. Eintritt frei.

Bild: Manfred Levy[Bild: ]

Dienstag, 10. September 2019, 19 Uhr

Das Wormser, Liebfrauensaal, Rathenaustraße 11, Worms


Wie leben Juden heute in Deutschland ?

Wie groß sind die jüdischen Gemeinden und welches Brauchtum pflegen sie ?

Wie hat die Einwanderung der Juden aus der ehemaligen Sowjetunion das

jüdische Leben in Deutschland verändert ?

Welche Rolle spielt dabei die NS - Vergangenheit ?

Wie nimmt die Öffentlichkeit jüdisches Leben wahr und wie ist ihre

Einstellung gegenüber Juden in Deutschland ?

Welche Bilder zeichnen mediale Konstruktionen von jüdischem Leben hier ?

Was sagen uns die aktuellen Untersuchungen zu Antisemitismus ?

Mit Hilfe medialer Impulse werden diese Fragen anschaulich erörtert

und mit dem Publikum diskutiert.

Der Referent ist Projektleiter Bildung am Jüdischen Museum Frankfurt am Main.

 

 


Rabbi Joel Berger "damit ich nicht vergesse, Ihnen zu erzählen" Sonntag 15. September 2019

um 16.00 Uhr im Synagogenhof. Rabbi Joel Berger war schon mehrfach bei uns in Worms. Er ist Landesrabbiner a.D. des Rabbinats Württemberg und Dozent an der Universität Tübingen. Es ist ein Ohrenschmaus, ihm zuzuhören, wenn er Jüdische Witze und Anekdoten auf seine unnachahmliche Art zum Besten gibt. Karten 8,- € im Vorverkauf bei Bücher Bessler, Kunsthandlung Steuer und im Raschihaus. Bei hoffentlich gutem Wetter freuen wir uns auf einen interessanten und gemütlichen Nachmittag mit Wein und Brezeln im Synagogenhof.

 

 

 

 

 

Jalda Rebling LAILAH – Stimmen zur Nacht T'hillim – Psalme – Koran „Es sei kein Zwang im Glauben.“ Koran, Sure 2 Vers 257

am Sonntag, 27. Oktober um 16 Uhr in der Dominikanerkirche St. Paulus Worms.

Eintrittskarten zu 15,- € unter http://www.ticket-regional.de/warmaisa und an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen oder über die telefonische Hotline 0651 / 97 90 777, Montag bis Samstag 9.00 bis 20.00 Uhr!“

Ein Konzert mit:
Chasan Jalda Rebling (Berlin)
Maria Jonas (Köln)
Zarah Samadi (Berlin)
&
Ars Choralis Coeln:
Sylvia Dörnemann, Uta Kirsten (Harfe), Petra Koerdt (Shrutibox),
Cora Schmeiser (Tamburello)
und Amanda Simmons (Glocken, Tamburello)
&
Bassem Hawar (Köln/Bagdad)

in Kooperation mit: Dominikanerkloster Worms; Stadt Worms Jüdische Kulturtage; Wunderhören Konzertreihe

LAILAH ist ein interkulturelles-religiöses Projekt, welches die Grenzen zwischen den drei Religionen Judentum Christentum und Islam musikalisch überschreitet, um zu ihren antiken Ursprüngen zurückzukehren. Wir entdecken Gemeinsames, ohne die Verschiedenheit der Wege aufzugeben. Im Zentrum steht der musikalische Dialog, bzw. Trialog. Was wir alle miteinander teilen können, sind unsere musikalischen Wurzeln, die auf gemeinsame modale Ursprünge zurückgeführt werden können. Anders als Du Glaubst können wir heute an unsere gemeinsamen Ursprünge wieder anknüpfen. Anders als Du Glaubst sind unsere Kulturen einander nicht fremd, im Gegenteil. Anders als Du Glaubst ist die heutige Europäische Kultur nur aus unseren gemeinsamen Ursprüngen zu verstehen, die wir in diesem Projekt sinnlich erfahrbar machen.
Hier beginnen wir unsere Entdeckungsreise

Konzert in Schmerlenbach, 16.11.2013

Zum 9. November

zum 9. November zeigen wir am Mittwoch, 6. November, 20 Uhr in der Kinowelt Worms den Film "Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung" von Viktor Ullmann und Peter Kien entstanden im
Konzentrationslager Theresienstadt 1943/44, Eintritt frei.

 

Das Filmteam des OK-TV Ludwigshafen hat die Premiere der Kammeroper „Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung“ am 2.12.2018 in der Halle 6 im Luitpoldhafen aufgezeichnet.
Wir zeigen die sehr gelungene Fernsehfassung dieser eindrucksvollen Operninszenierung mit der Staatsphilharmonie als Orchester.
„Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung“ war kein bequemer Opernabend für die Zuschauer*innen in Ludwigshafen. Dieses besondere Stück der Musikgeschichte sollte auch in seiner Entstehungsgeschichte verstanden werden. „Wir hatten mit der Halle 6 den rauen Aufführungsort gefunden, der das Unfertige, den Dachbodencharakter, das Provisorium zeigte, um sich dem Un-Ort anzunähern. So wird eine Lagerhalle zur Aufführungsstätte“, so formuliert es Monika Kleinschnitger, die Sprecherin des Vereins Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V.
Die vier Aufführungen in Ludwigshafen waren alle ausverkauft; jetzt bietet sich die Möglichkeit, die Inszenierung von Prof. Hansgünther Heyme durch den Film zu erleben.
Zum Inhalt:
Die Kammeroper erzählt die Geschichte eines Kaisers, der seine Armee in einen Krieg ohne Ende geführt hat. Der personifizierte Tod verweigert sich dem kriegssüchtigen Herrscher und streikt im gottlosen Reich Atlantis und lässt niemanden mehr sterben. Die Menschen, die einander nicht mehr töten können, werden von der Pest befallen. Das Leben ist ihnen eine Pein, und sterben können sie auch nicht. Ein Chaos bricht herein. Der Kaiser, der nicht mehr herrschen kann, bittet den Tod den Streik aufzugeben.
Mit unseren Kooperationspartnern haben wir vor allem für junge Menschen einen Zugang und eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Regime und den Folgen totalitärer Gewalt-herrschaft ermöglicht.
Dazu laden wir Sie sehr herzlich ein.