• Veranstaltungen

Dienstag, 23. Oktober, 19 Uhr LincolnTheater, Obermarkt 8, Worms

Foto: Alfons Fries[Bild: ]

Paula Quast und Henry Altmann: Jüdische Märchen. 

Eintritt 12 Euro (Schüler und Studenten 8 Euro)
Vorverkauf: bei Bücher Bessler und in der Kunsthandlung Steuer

Feiner Witz und tiefer Sinn zeichnet jüdische Märchen aus. In ihnen verbinden sich die Weisheit und der Humor dieser Erzähltradition mit den Farben und der Fabulierfreude des Orients. Auch mit diesem Programm haben Paula Quast und Henry Altmann erneut etwas Besonderes erschaffen. Mit ihrer warmen, tiefen Stimme und der klaren, akzentuierten Sprechweise zieht Paula Quast Jung und Alt in ihren Bann, Henry Altmanns musikalische Virtuosität und Einfallsreichtum gestalten farbenreiche Klangteppiche, die den Worten Flügel verleihen. 

Paula Quast und Henry Altmann haben im letzten Jahr ein großes Publikum in der Wormser Synagoge mit ihrem Programm "Mascha Kaléko" begeistert.

 

 

Donnerstag, 8. November, 17 Uhr Synagoge, Hintere Judengasse 4, Worms

Gedenkveranstaltung zum November 1938. 

Mit Oberbürgermeister Michael Kissel, dem Duo Allegri, Schülerinnen und Schülern des Gauß-Gymnasiums Worms und einem Kaddisch durch Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky. 

Veranstalter: Stadt Worms, Jüdische Gemeinde, Warmaisa, Bündnis gegen Nazi­aufmärsche.

 

Mittwoch, 14. November, 19 Uhr WORMSER Tagungszentrum, Rathenaustraße 11, Worms

Foto: Andreas Labes[Bild: ]

Götz Aly: Europa gegen die Juden 1880–1945. Vortrag. 

Eintritt: 10 Euro (Schüler und Studenten 5 Euro)
Vorverkauf: bei Bücher Bessler und in der Kunsthandlung Steuer

Veranstalter: Warmaisa

Der Holocaust ist nicht allein aus der deutschen Geschichte heraus erklärbar. Sowohl in West- als auch in Osteuropa hatte die Judenfeindschaft seit 1880 sprunghaft zugenommen – angetrieben von Nationalismus und sozialen Krisen. Ohne die Schuld der deutschen Täter zu mindern, zeigt der Historiker Götz Aly, wie Rivalität und Neid, Diskriminierung und Pogrome vielerorts dazu bei­getragen haben, den Boden für Deportationen und Morde zu bereiten.

 

 

Mittwoch 21.11.18 um 19 Uhr: Wir sind Juden aus Breslau

Kinowelt Worms am Mittwoch, 21.11.18 um 19 Uhr [Bild: Karin Kaper]

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

www.judenausbreslaufilm.de

Sondervorführung in der Kinowelt Worms

In Anwesenheit der Regisseurin Karin Kaper

Eintritt frei

 

Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebens-schicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.


14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft.

 

 

Donnerstag, 29. November, 19 Uhr WORMSER Tagungszentrum, Rathenaustraße 11, Worms

Der Golem kehrt zurück. Vortrag mit Prof. Frank Stern (Wien) und Film zum Thema Golem. 

Eintritt frei

Veranstalter: SchUM-Städte e. V.

Wussten Sie, dass der Golem oder besser die Idee des Golems aus Worms stammt? Am Rhein entstand die Idee eines solchen Wesens bereits im 13. Jahrhundert, lange, bevor Prag sich auf immer mit dem Golem verband. Bilder, Filmausschnitte, ein amüsant-kenntnisreicher Vortrag von Prof. Frank Stern und ein Film warten auf die Besucher.