• Veranstaltungen

WARMAISA Mitgliederversammlung 2019

 am Mittwoch, 3. April um 18 Uhr im Raschihaus.

Herzliche Einladung

 

Mittwoch, 15. Mai 2019, 19 Uhr: Daniel Weltlinger Quartet in der Synagoge. Eintritt 10 € (Abendkasse)

Daniel Weltlinger mit seiner vom Großvater ererbten Geige. (photo by Lona Logan at Inertia Photography)[Bild: Dunamis_Media_House]

Das Daniel Weltlinger Quartett wird von dem international bekannten australischen Berliner Geiger, Komponisten und Produzenten Daniel Weltlinger (Lulo Reinhardt / Karsten Troyke) geleitet. Er mit dem Pianisten / Keyboarder Uri Gincel (Bonaparte), dem Bassisten Paul Kleber (Jazzanova) und dem Schlagzeuger Mathias Ruppnig vertreten (Scopes mit Tony Tixier) kreiert ein neues Konzept des Jazz auf der Grundlage realer situativer Geschichten, die originelle Kompositionen und Improvisationen mit allen möglichen musikalischen Einflüssen inspirieren, um diese Geschichten anschaulich zu beschreiben.
Das Debütalbum „Szolnok“ dieses Projekts, das am 8. Mai 2019 veröffentlicht werden soll, erzählt die Geschichte von Weltlinger's Violine aus Szolnok, die er von seinem in Ungarn geborenen Großvater geerbt hatte, der dieses Instrument zwischen 1920 - 1922 getragen hatte - zu Fuß von Ungarn nach Frankreich. Die Geige überlebte, als sie in die weite Welt getragen wurde, und wurde nach Marseille gebracht, wo sie 18 Jahre lang lebte. Danach wurde sie nach Casablanca (Marokko) und dann nach Sydney (Australien) gebracht, bevor sie Ende 2017 schließlich nach Europa zurückgebracht wurde nach etwa 75 Jahren Abwesenheit vom Kontinent. Dieses höchst ungewöhnliche und zutiefst persönliche Album, das in den Blackbird Studios in Berlin aufgenommen wurde, kombiniert Elemente des Jazz, klassischer, folkloristischer und der freien Improvisation Einflüsse sowie songs das Weltlingers Großvater die auf der Violine gespielt hatten. Es beschreibt die eigentliche Geschichte dieses Instruments und sein Überleben bis zum heutigen Tag, und es ist eine Metapher, um die Vergangenheit anzunehmen und selbstbewusst in die Zukunft zu gehen.

Vorschau: Jüdische Kulturtage 2019

weitere Veranstaltungen sind in Vorbereitung

 

Rabbi Joel Berger "Jüdische Witze und Anekdoten" Sonntag 15. September 2019

um 17 Uhr im Synagogenhof. Rabbi Joel Berger war schon mehrfach bei uns in Worms. Er ist Landesrabbiner a.D. des Rabbinats Württemberg und Dozent an der Universität Tübingen. Es ist ein Ohrenschmaus, ihm zuzuhören.

 

 

Jalda Rebling LAILAH – Stimmen zur Nacht T'hillim – Psalme – Koran „Es sei kein Zwang im Glauben.“ Koran, Sure 2 Vers 257

am Sonntag, 27. Oktober um 16 Uhr in der Dominikanerkirche St. Paulus Worms.

Ein Konzert mit:
Chasan Jalda Rebling (Berlin)
Maria Jonas (Köln)
Zarah Samadi (Berlin)
&
Ars Choralis Coeln:
Sylvia Dörnemann, Uta Kirsten (Harfe), Petra Koerdt (Shrutibox),
Cora Schmeiser (Tamburello)
und Amanda Simmons (Glocken, Tamburello)
&
Bassem Hawar (Köln/Bagdad)

in Kooperation mit: Dominikanerkloster Worms; Stadt Worms Jüdische Kulturtage; Wunderhören Konzertreihe

LAILAH ist ein interkulturelles-religiöses Projekt, welches die Grenzen zwischen den drei Religionen Judentum Christentum und Islam musikalisch überschreitet, um zu ihren antiken Ursprüngen zurückzukehren. Wir entdecken Gemeinsames, ohne die Verschiedenheit der Wege aufzugeben. Im Zentrum steht der musikalische Dialog, bzw. Trialog. Was wir alle miteinander teilen können, sind unsere musikalischen Wurzeln, die auf gemeinsame modale Ursprünge zurückgeführt werden können. Anders als Du Glaubst können wir heute an unsere gemeinsamen Ursprünge wieder anknüpfen. Anders als Du Glaubst sind unsere Kulturen einander nicht fremd, im Gegenteil. Anders als Du Glaubst ist die heutige Europäische Kultur nur aus unseren gemeinsamen Ursprüngen zu verstehen, die wir in diesem Projekt sinnlich erfahrbar machen.
Hier beginnen wir unsere Entdeckungsreise

Konzert in Schmerlenbach, 16.11.2013