• Veranstaltungen

Tacheles-Abend

[Bild: ]

 


am Montag, 5. August um 18 Uhr (statt Stammtisch), diesmal auf der neu gestalteten Werger-Terrasse mit Blick auf den Heiligen Sand, am Willy-Brandt-Ring, wo kürzlich die Fundamente des alten Luginsland-Turms ausgegraben wurden. Danke an Adele Weirich für großzügige Unterstützung.


In den letzten beiden Jahren (am Schlösser-Platz) war dank großzügiger Beiträge vieler Mitfeiernder Köstliches zum Essen und Trinken vorhanden – ob das auch in diesem Jahr klappt? Wir bitten, Gläser und Geschirr mitzubringen, da wir möglichst Plastik-frei genießen wollen (kein Plastik- oder Pappgeschirr).

Wasser (Flaschen) und Eimer mit Eis zum Kühlen sind vorhanden.

 

Das war ein gelungener Abend !

 

 

Mod Helmy - Die wahre Geschichte des »arabischen Schindler« am Do 29. August um 19 Uhr im Raschi-Haus. Eintritt frei

[Bild: ]

 

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender.

"Ich lese wenig und erzähle lebendig über meine zweijährige Spurensuche sowie Begegnungen mit muslimischen Zuhörern und zeige auch Bilder. Ich freue mich auf interessierte Zuhörer und gute Diskussionen."

In Zusammenarbeit mit/Förderung durch

Landeszentrale Politische Bildung Rheinland-Pfalz und

Jüdisches Museum Worms Raschihaus

 

 

 

Vorschau: Jüdische Kulturtage 2019

Jüdisches Leben heute in Deutschland – Wirklichkeit und Konstruktion. Vortrag von Manfred Levy. Eintritt frei.

Bild: Manfred Levy[Bild: ]

Dienstag, 10. September 2019, 19 Uhr

Das Wormser, Liebfrauensaal, Rathenaustraße 11, Worms


Wie leben Juden heute in Deutschland ?

Wie groß sind die jüdischen Gemeinden und welches Brauchtum pflegen sie ?

Wie hat die Einwanderung der Juden aus der ehemaligen Sowjetunion das

jüdische Leben in Deutschland verändert ?

Welche Rolle spielt dabei die NS - Vergangenheit ?

Wie nimmt die Öffentlichkeit jüdisches Leben wahr und wie ist ihre

Einstellung gegenüber Juden in Deutschland ?

Welche Bilder zeichnen mediale Konstruktionen von jüdischem Leben hier ?

Was sagen uns die aktuellen Untersuchungen zu Antisemitismus ?

Mit Hilfe medialer Impulse werden diese Fragen anschaulich erörtert

und mit dem Publikum diskutiert.

Der Referent ist Projektleiter Bildung am Jüdischen Museum Frankfurt am Main.

 

 


Rabbi Joel Berger "damit ich nicht vergesse, Ihnen zu erzählen" Sonntag 15. September 2019

Rabbi Joel Berger[Bild: Foto: Burkhard Riegels]

um 16.00 Uhr im Synagogenhof. Rabbi Joel Berger war schon mehrfach bei uns in Worms. Er ist Landesrabbiner a.D. des Rabbinats Württemberg und Dozent an der Universität Tübingen. Es ist ein Ohrenschmaus, ihm zuzuhören, wenn er Jüdische Witze und Anekdoten auf seine unnachahmliche Art zum Besten gibt. Karten 8,- € im Vorverkauf bei Bücher Bessler, Kunsthandlung Steuer und im Raschihaus. Bei hoffentlich gutem Wetter freuen wir uns auf einen interessanten und gemütlichen Nachmittag mit Wein und Brezeln im Synagogenhof.

 

 

 

 

 

Jalda Rebling LAILAH – Stimmen zur Nacht T'hillim – Psalme – Koran „Es sei kein Zwang im Glauben.“ Koran, Sure 2 Vers 257

am Sonntag, 27. Oktober um 16 Uhr in der Dominikanerkirche St. Paulus Worms.

Ein Konzert mit:
Chasan Jalda Rebling (Berlin)
Maria Jonas (Köln)
Zarah Samadi (Berlin)
&
Ars Choralis Coeln:
Sylvia Dörnemann, Uta Kirsten (Harfe), Petra Koerdt (Shrutibox),
Cora Schmeiser (Tamburello)
und Amanda Simmons (Glocken, Tamburello)
&
Bassem Hawar (Köln/Bagdad)

in Kooperation mit: Dominikanerkloster Worms; Stadt Worms Jüdische Kulturtage; Wunderhören Konzertreihe

LAILAH ist ein interkulturelles-religiöses Projekt, welches die Grenzen zwischen den drei Religionen Judentum Christentum und Islam musikalisch überschreitet, um zu ihren antiken Ursprüngen zurückzukehren. Wir entdecken Gemeinsames, ohne die Verschiedenheit der Wege aufzugeben. Im Zentrum steht der musikalische Dialog, bzw. Trialog. Was wir alle miteinander teilen können, sind unsere musikalischen Wurzeln, die auf gemeinsame modale Ursprünge zurückgeführt werden können. Anders als Du Glaubst können wir heute an unsere gemeinsamen Ursprünge wieder anknüpfen. Anders als Du Glaubst sind unsere Kulturen einander nicht fremd, im Gegenteil. Anders als Du Glaubst ist die heutige Europäische Kultur nur aus unseren gemeinsamen Ursprüngen zu verstehen, die wir in diesem Projekt sinnlich erfahrbar machen.
Hier beginnen wir unsere Entdeckungsreise

Konzert in Schmerlenbach, 16.11.2013

Zum 9. November

zum 9. November zeigen wir am Mittwoch, 6. November, 20 Uhr in der Kinowelt Worms den Film "Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung" von Viktor Ullmann und Peter Kien entstanden im
Konzentrationslager Theresienstadt 1943/44, Eintritt frei.

 

Das Filmteam des OK-TV Ludwigshafen hat die Premiere der Kammeroper „Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung“ am 2.12.2018 in der Halle 6 im Luitpoldhafen aufgezeichnet.
Wir zeigen die sehr gelungene Fernsehfassung dieser eindrucksvollen Operninszenierung mit der Staatsphilharmonie als Orchester.
„Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung“ war kein bequemer Opernabend für die Zuschauer*innen in Ludwigshafen. Dieses besondere Stück der Musikgeschichte sollte auch in seiner Entstehungsgeschichte verstanden werden. „Wir hatten mit der Halle 6 den rauen Aufführungsort gefunden, der das Unfertige, den Dachbodencharakter, das Provisorium zeigte, um sich dem Un-Ort anzunähern. So wird eine Lagerhalle zur Aufführungsstätte“, so formuliert es Monika Kleinschnitger, die Sprecherin des Vereins Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V.
Die vier Aufführungen in Ludwigshafen waren alle ausverkauft; jetzt bietet sich die Möglichkeit, die Inszenierung von Prof. Hansgünther Heyme durch den Film zu erleben.
Zum Inhalt:
Die Kammeroper erzählt die Geschichte eines Kaisers, der seine Armee in einen Krieg ohne Ende geführt hat. Der personifizierte Tod verweigert sich dem kriegssüchtigen Herrscher und streikt im gottlosen Reich Atlantis und lässt niemanden mehr sterben. Die Menschen, die einander nicht mehr töten können, werden von der Pest befallen. Das Leben ist ihnen eine Pein, und sterben können sie auch nicht. Ein Chaos bricht herein. Der Kaiser, der nicht mehr herrschen kann, bittet den Tod den Streik aufzugeben.
Mit unseren Kooperationspartnern haben wir vor allem für junge Menschen einen Zugang und eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Regime und den Folgen totalitärer Gewalt-herrschaft ermöglicht.
Dazu laden wir Sie sehr herzlich ein.