Veranstaltungen


Jüdische Kulturtage 2020

und

25 Jahre Warmaisa e.V.

Das diesjährige Programm ist in Kooperation mit der Stadt Worms sowie dem Verein SchUM-Städte e.V. entstanden.

https://www.worms-erleben.de/erleben/erleben-und-feiern/veranstaltungen/juedische-kulturtage.php?navid=320726320726

https://schumstaedte.de


Klassisches Kammerkonzert mit der Violinistin Nina Volynskaya und dem Pianisten Reinhold Keil

Sonntag, 25. Oktober 2020, 17:00 Uhr, Heylshof, 15:00 €

Nina Volynskaya wuchs als Tochter eines jüdischen Vaters und einer georgischen Mutter in der Sowjetunion auf, wo jüdisches Leben, jüdische Akzente nicht erwünscht waren. Sie selbst war als Musikerin schon früh international tätig. Weltkultur hatte für sie stets Vorrang vor ihrer persönlichen Herkunft. Nina Volynskaya studierte in Moskau und lehrte danach 25 Jahre lang als Professorin an der Musikhochschule in Rostov am Don. Während dieser gesamten Zeit war sie auch schon als Solistin sehr aktiv. Ihre künstlerische Laufbahn führte sie später nach Athen zum griechischen Staatsorchester, wo sie 10 Jahre lang als Solo-Violinistin tätig war.

Der in Worms wohl bekannte  Pianist Reinhold Keil ist an der Lucie-Kölsch-Musikschule als Klavierlehrer tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Dozent an der Musikhochschule Karlsruhe und ist als freischaffender Pianist, Komponist und Arrangeur aktiv.

Foto: Reinhold Keil

Im zauberhaften Ambiente des Heylshofs werden Werke von Mozart, Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy, Rubinstein, Ravel und Bloch sowie Werke von Paganini, Massenet, Chausson, Gershwin und Kreisler erklingen.


Buchvorstellung:

„Vergiss uns nicht …“ Band 2

Mittwoch, 11. November 2020, 17:00 Uhr, Ratssaal, Eintritt frei

Seit 2006 verlegt der Künstler Gunter Demnig auf Initiative des Vereins Warmaisa in Worms Stolpersteine für jüdische, aber auch andere Opfer des Nationalsozialismus, um die Erinnerung an sie und das Unrecht, das ihnen angetan wurde, wachzuhalten. Mittlerweile sind es 237 Steine.

Die Biografien der Opfer der ersten vier von insgesamt 15 Verlegungen wurden bereits 2009 in Buchform unter dem Titel „Vergiss uns nicht…“ veröffentlicht. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens von Warmaisa erscheint nun ein Folgeband, der die Verlegungen V bis X umfasst.

Foto: Archiv Dr. Gunter
Foto: Gisela Friedemann-Steiner

Mit einem Vortrag über das Schicksal der Familie Moritz und Irma Mayer und ihrer Kinder soll beispielhaft in das Thema eingeführt werden.


Jubiläumskonzert anlässlich des 25jährigen Bestehens von WARMAISA

HELMUT EISEL & JEM „KlezFiesta“

Sonntag, 29. November 2020, 18:00 Uhr, Lincoln-Theater, 15,00 €

Wenn das nicht Laune macht und als Unterhaltung allererster Sahne die Zuhörer begeistert! Einmal mehr vermittelt Helmut Eisel mit seiner „Sprechenden Klarinette“ gutgelaunt zwischen den Stilen und Kulturen. Seinem Publikum erzählt er mit seiner Musik Geschichten – fröhliche, melancholische, unwiderstehlich verführerische.

Plakat: Helmut Eisel

„KlezFiesta“ ist ein Fest für die Sinne, in dem der intensive Dialog von Klarinette, Gitarre und Kontrabass die Luft zum Flirren bringt. In „KlezFiesta“ bringen Helmut Eisel & JEM  (mit Michael Marx an der Gitarre und mit staunenswerten Gesangseinlagen und mit Stefan Engelmann am Kontrabass) insbesondere die spanische Klezmertradition zum Klingen, gepaart natürlich mit südländisch inspirierten Stücken aus der eigenen Feder und mit jeder Menge gutgelaunter Versionen „klassischer“ Stücke mit unwiderstehlichem Urlaubsflair. Musik, die ganz neu zum Ohrenspitzen, zum Staunen und zum Mitswingen einlädt!