2020


Stolperstein-Verlegung und Demnig-Vortrag am Freitag, 7. Februar 2020

Die Verlegung startet um 9:00 Uhr in der Seidenbenderstraße 31 in Worms.

Danach folgen Verlegungen in der Burkhardstraße, Kriemhildenstraße, Karmeliterstraße, Gymnasiumstraße, Kämmererstraße, am Neumarkt, in der Mähgasse, der Bärengasse, der Judengasse und der Hinteren Judengasse. Ein genauer Zeitplan kann vorab nicht gegebene werden.

Um 19:00 Uhr hält Gunter Demnig im Raschi-Haus (Hintere Judengasse 6) einen Vortrag zum Thema „STOLPERSTEINE – SPUREN und WEGE“.

Der Eintritt ist frei.


remembeRING

Besser ist, wenn du nix weißt.

Hier der Link zur Rezension durch die Wormser Zeitung – Ulrike Schäfer:

https://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/nachrichten-worms/tragische-geschichte-beruhrt-im-wormser-lincoln-theater_21125137

Zum Auschwitz-Gedenktag (27. Januar) am Sonntag, 26. Januar 2020, um 19:00 Uhr im LINCOLN-Theater in Kooperation mit DemokratieLeben:

remembeRING – ein Theaterstück über das Suchen nach Antworten. Es erzählt bruchstückhaft die Geschichte einer Familie vor, während und nach der Shoah.

www.remembering-theater.de

Ein Theaterstück für Jugendliche und Erwachsene. Eintritt frei.

Fotograf: Rainer Drexel

remembeRING erzählt die Geschichte eines Rings, der seinen Weg auf wundersame Weise vom KZ Auschwitz nach Tel Aviv genommen hat. Eine Geschichte aus der Shoah und dem Leben danach. Gespiegelt in den Fragen der Töchter an ihre Mütter wird die Überlieferung der Traumatisierung durch die Shoah über die Generationen hinweg nachgespürt. remembeRING ist der Versuch, den Stein umzudrehen, der sich auf die Toten und die Lebenden gelegt hat. Durch die Vermittlung und dem Zeigen weniger Fotografien und Habseligkeiten wird das Lebenszeugnis von Liora`s Großmutter, Jenny Hilb, berühr- und erlebbar gemacht und geht somit in den Erzählkanon des kollektiven Bewusstseins ein. Die Fotografie ist oft die letzte Spur, die von einem menschlichen Leben übrig bleibt. Diese abwesenden Toten verblassen nicht und fallen nicht aus dem Rahmen des Familiengedächtnisses heraus, sondern sitzen in den Familien weiterhin mit am Tisch. Verlorenes und Vergessenes wird mit remembeRING, sofern es nicht materiell zerstört ist, noch einmal ins kulturelle und individuelle Gedächtnis zurückgeholt. Das Verhältnis von individueller Erinnerung und sozialem Gedächtnis wird in remembeRING von der Darstellerin Liora Hilb aufgezeigt, um ihre Erinnerung zu fixieren und wiederzufinden.