Bisherige Veranstaltungen 2022

21. August 2022, von ca. 9:00 bis 18:00 Uhr:

Ausflug ins Jüdische Mainz mit Besuch der Synagoge und Jüdischem Friedhof

Fotos folgen.

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04. September 2022, 11:00 Uhr

Führung zum Jüdischen Friedhof Herrnsheim

Treffpunkt am Eingang zum Schlosspark in der Herrnsheimer Hauptstraße / Die Führung ist kostenlos und dauert mit Hin- und Rückweg ca. 2 Stunden. Sie sind herzlich willkommen, den Spaziergang gemeinsam mit uns im Schlosshof ausklingen zu lassen.

Der Spaziergang zum Jüdischen Friedhof führt durch den Herrnsheimer Schlosspark und die Weinberge an der Landstraße nach Abenheim.Dort sind rd. 200 Grabsteine erhalten, die zum Großteil aus dem 19. Jahrhundert stammen – der Blütezeit der kleinen jüdischen Gemeinde Herrnsheim. Schon Mitte des vorletzten Jahrhunderts führte eine bedeutende Auswanderungswelle zur Auflösung der selbstständigen jüdischen Gemeinde Herrnsheim im Jahr 1853.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Foto-von-Heide-Denig_2022_DSC03939-2-002-1024x1015.jpg
Eingang zum jüdischen Friedhof Herrnsheim, Fotorechte Heide Denig
Foto 1 von Stefan Born: Jüdischer Friedhof Herrnsheim
Foto 2 von Stefan Born: Jüdischer Friedhof Herrnsheim
Foto 3 von Stefan Born: Jüdischer Friedhof Herrnsheim
Foto 4 von Stefan Born: Ausklang der Führung am Herrnsheimer Schloss

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Am 5. Juni 2022 fand ein Konzert in der Lutherkirche statt:

Kantor JURI ZEMSKI arbeitete schon vor seiner Gesangsausbildung in der weltbe-rühmten Stimmenschmiede, dem Nezdanowa Konservatorium in Odessa (Ukraine) und als Chorsolist in der dortigen jüdischen Gemeinde. Es folgten Engagements durch diverse Konzertagenturen sowie zahlreiche Hauptrollen und Uraufführungen an der Oper von Odessa.

In Deutschland sang und spielte er zunächst an der Oper in Wuppertal und im Musiktheater Gelsenkirchen, bis er sich entschied, hauptberuflich als Kantor zu agieren. Seit 2 Jahren be-treut er auch die Gemeinde Worms.
Die Regie und Mitwirkung bei Konzerten und Uraufführungen ergänzen seine berufliche Laufbahn. So tourt Juri Zemski z.B. seit 2013 in Konzerten und Festivals mit hochkarätigen Musikern mit seinen Soloprogrammen durch Deutschland.

Der Krieg in seiner Heimat bewegte in dazu, nach erstem Schock auch ukrainische Lieder in seine Programme einzuschließen.

„Juri Zemski ist ein Tenor von erfrischend reiner und klarer Intonation, er ist ein Sänger von großer, vitaler Spielfreude, voll Humor, wenn es darum geht, Spaß zu haben, Spaß zu verbreiten und das Publikum und seine Kollegen auf der Bühne zu elektrisieren. Und er ist erfüllt von tiefem ethischen Ernst, wenn es die Sache erfordert und auch hier überträgt er seine Haltung wie von Zauberhand auf alle Menschen im Saal.“ (Volker Denzel, Regisseur)

JENS BARNIECK gibt Klavierabende bei Festivals wie dem Kurt Weill-Fest im Konzert-haus Berlin, Unerhörte Musik Berlin, demRavello Festival, Italien, dem Festival 2 Days and 2 Nights of New Music in Odessa, beim Festival Roaring Hooves, Mongolei, den Musikfest-spielen Saar, Jazz- und Klassiktage Tübingen, FLUXUS at 50 in Wiesbaden, den Euro-päischen Festwochen Passau, Lange Nacht der Kultur Kaiserslautern, Jüdische Kulturtage Worms, „toujours Mozart“ Offenbach, dem Festival Performing Tangier in Marokko, der Harvard University, ReViewing Black Mountain College, Ashville, Steinway Hall, New York City, JENS BARNIECK gibt Klavierabende bei Festivals wie dem Kurt Weill-Fest im Konzert-haus Berlin, Unerhörte Musik Berlin, demRavello Festival, Italien, dem Festival 2 Days and 2 Nights of New Music in Odessa, beim Festival Roaring Hooves, Mongolei, den Musikfest-spielen Saar, Jazz- und Klassiktage Tübingen, FLUXUS at 50 in Wiesbaden, den Euro-päischen Festwochen Passau, Lange Nacht der Kultur Kaiserslautern, Jüdische Kulturtage Worms, „toujours Mozart“ Offenbach, dem Festival Performing Tangier in Marokko, der Harvard University, ReViewing Black Mountain College, Ashville, Steinway Hall, New York City, Cooper Union Grand Hall, New York City, USA, MémorialACTe, Guadeloupe, Tulip Festival, Kanada etc.

Neben der solistischen Konzerttätigkeit ist er Liedbegleiter und Kammermusikpartner be-kannter Musiker. Aufnahmen mit Jens Barnieck schließen CD-, Fernseh- und Rundfunkauf-nahmen in Europa, Asien und Amerika ein (ARTE, 3sat, SWR, NBC, RAI etc.). Zwei CD’s aus der Reihe der Ersteinspielung des gesamten Klavierwerkes von Friedrich Gernsheim sind unter großer Aufmerksamkeit von Kritikern, Publikum und Medien auf dem Label Toccata Classics (2019 und 2021) in London bereits erscheinen.

Außerdem veröffentlicht der Pianist regelmäßig Künstlerbiographien (z.B. über Charles Ives, Dane Rudhyar, Ruth Crawford Seeger, Karmella Tzepkolenko, Tui St. George Tucker, etc.) und war vor der Corona-Pandemie am Stadttheater Fürth in der Uraufführung-Produktion der Kinderoper „Schlinkepütz – das Monster mit Verspätung“ als Pianist und Schauspieler zu erleben (Buch: Susan Kreller, Musik: Patrício da Silva).

Jens Barnieck studierte an der Hochschule für Musik Detmold (Prof. Gregor Weichert) und an der State University of New York at Buffalo (Prof. Dr. Yvar Mikhashoff). Prägend war auch die Arbeit bei Prof. Renate Kretschmar-Fischer und Prof. Peter Feuchtwanger. Er war Stipen-diat der Bundeskulturstiftung/Land Hessen an der Cité Internationale des Arts, Paris und am Deutschen Studienzentrum Venedig. Außerdem wurde er gefördert von der Avenira Foundation Schweiz, der Hessischen Kulturstiftung, dem KulturFonds Rhein Main Frankfurt, der Kulturstiftung Taunusstein, Neustart Kultur und er war Artist-in-Residence am Virginia Center for the Creative Arts in Amerika.

Fotos und Bildrechte: Juri Zemski (li.), Jens Barnieck (re.)

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Die Mitgliederversammlung 2022 fand am 22.02 2022 statt.

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Zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz:

Am Sonntag, 30. Januar 2022 gedachte Warmaisa e.V. der jüdischen Mitbürger, für die auf dem Obermarkt Stolpersteine verlegt wurden.

Treffpunkt: 14:00 Uhr am Schicksalsrad auf dem Wormser Obermarkt

Um die Stolpersteine „begehbar“ zu machen, ist WARMAISA eine Kooperation mit der Sächsischen Bibliotheksgesellschaft aus Dresden eingegangen, die mit finanzieller Unterstützung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ eine App für verlegte Stolpersteine entwickelt hat. Ab sofort sind alle in Worms verlegten Stolpersteine digital in dieser Datenbank erfasst. Unter www.stolpersteine-guide.de ist die Web-Version abrufbar. Auf eben dieser Seite findet sich auch der entsprechende Link in den Google Play Store bzw. Apple App Store für den direkten Download aufs Handy.

Es handelt sich um ein Projekt der Sächsischen Bibliotheksgesellschaft mit Peter Nürnberger und Kim-Julian Becker in Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek, gefördert aus Mitteln des Landesdigitalisierungsprogramms für Wissenschaft und Kultur.

Am 30. Januar wird diese App anhand ausgewählter Biografien im Detail vorgestellt.

In Erinnerung an die vielen Wormser Opfer des Holocausts wird Warmaisa e.V. im Laufe des Jahres mehrere Termine anbieten, zu denen die Öffentlichkeit und besonders Schüler eingeladen werden, um an verschiedenen Orten im Stadtgebiet derjenigen jüdischen Mitbürger zu gedenken, für die dort Stolpersteine verlegt wurden.

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